Häufige Fragen

Hier einige häufig gestellte Fragen. Falls Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden, kontaktieren Sie uns bitte!

Wie weiss ich, dass für mich eine Behandlung mit funktionellem Ultraschall in Frage kommt?

Wenn Ihr Problem chronisch (länger als ein Jahr), therapieresistent auf Medikamente ist und Ihre Lebensqualität massiv einschränkt wird besteht für Sie eventuell eine Indikation. Weitere Informationen erhalten Sie auf die Seiten über Parkinsonneurogene Schmerzen und Essentieller Tremor.

Besteht eine Altersbeschränkung?

Es besteht keine Altersbeschränkung. Wir behandeln alle Alterskategorien vom Jugendalter an unter Berücksichtigung des allgemeinen, neurologischen und physiologischen Gesundheitszustands.

Wie sieht der Zeitplan im Falle einer Indikation aus?

Vorerst findet eine 1-tägige ambulante Konsultation statt mit klinischen und neurophysiologischen  (EEG) Untersuchungen. Falls dadurch die Indikation bestätigt wird müssen 5 Tage (Montag – Freitag) einkalkuliert werden für die Vor- und Nachuntersuchungen sowie die FUS-Behandlung.  Vor der Behandlung findet eine CT- und MR-Untersuchung, eine internistische Untersuchung sowie ein detailliertes Informationsgespräch – im Beisein der Familie – mit Prof. Jeanmonod statt. Danach werden routinemässig nach 3 und 12 Monaten Nachkontrollen durchgeführt.

Wo werden die FUS-Behandlungen durchgeführt?

Die Behandlungen werden in unserem Zentrum für funktionelle Ultraschall-Neurochirurgie in Solothurn durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Radiologieinstitut Rodiag AG und der Privatklinik Obach.

Sind Nachkontrollen nötig?

Wir führen routinemässig Nachkontrollen nach 3 und 12 Monaten durch. Für Patienten aus dem Ausland wird oftmals eine Kontrolle nach 3 Monaten via Mail durchgeführt mit Zeichnungen und Videos. Eine detaillierte Nachkontrolle mit klinischer und EEG-Untersuchung bei uns wird nach 12 Monaten organisiert.

Wie ist die Erfolgsrate?

Um eine Übersicht zu erhalten, kontaktieren Sie bitte die Seiten über Parkinson, neurogene Schmerzen und Essentieller Tremor.

Welches sind die Risiken?

Es bestehen nur sehr geringe Risiken (Blutung im Zielbereich). Die Rate liegt unter 1 %. Das Risiko für kollaterale Schäden im Zielgebiet ist  signifikant reduziert durch die Echtzeit-MR-Kontrolle der durchgeführten Arbeiten sowie dadurch, dass der Schädel nicht geöffnet werden muss und durch die Zielgenauigkeit (Durchschnitt: 0.5mm). Langzeitschäden durch die Ultraschallbehandlung können dank der Thermokoagulation ausgeschlossen werden. Dies wurde bewiesen durch mehr als 50-jährige neurochirurgische Tätigkeit mit Anwendung der Radiofrequenz-Thermokoagulation.

Welches sind die Langzeitresultate der FUS?

Langzeitresultate der FUS-Technologie sind derzeit nicht verfügbar. Da die Zielpunkte und Zielgenauigkeit genau dieselben sind welche über mehr als 20 Jahre bei der Elektrodenpenetration mittels Radiofrequenz angewendet wurden, kann mit den gleichen Langzeitresultaten gerechnet werden. Dies wird durch Kontrollen ein Jahr postoperativ bestätigt.

Führen Sie Versuche durch?

No. Wir haben unsere Studie abgeschlossen und führen seit Februar 2013 regelmässige kommerzielle Behandlungen durch.

Ist die FUS-Technologie zertifizert?

Das ExAblate Neuro erhielt im Dezember 2012 die Europäische Zertifizierung (CE mark).

Wie muss ich vorgehen. Welche Unterlagen muss ich Ihnen zukommen lassen?

Entsprechend Ihrem Problem werden wir Ihnen eine Liste mit den benötigten Informationen zukommen lassen.  Dies können medizinische Berichte, Videos, MR-Untersuchungen des Gehirns und Zeichnungen sind. Nach Ansicht dieser Unterlagen werden wir Sie betreffend das weitere Vorgehen kontaktieren.

Führen Sie Tumorbehandlungen durch?

Unser Zentrum behandelt keine Hirntumoren, wir sind spezialisiert auf funktionelle Hirnfunktionsstörungen. Wir bitten Sie, die Website Focused Ultrasound Foundation (Charlottesville, Virginia) zu kontaktieren. Dort finden Sie eine Liste aller Zentren weltweit, welche die Ultraschalltechnologie zur Behandlung von Tumoren anwenden.

Ist die Durchsicht der zugestellten Unterlagen kostenpflichtig?

Nein.

Behandeln Sie Multiple Sklerose (MS)?

MS kann nur medizinisch, nicht jedoch neurochirurgisch behandelt werden. Allfällige Nebeneffekte wie neurogene Schmerzen (vor allem Trigeminusneuralgien) und Aktionstremor, ein Tremor der aufgrund der MS-Krankheit auftritt, können mit fokussierter Ultraschalltechnologie behandelt werden.